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Green World

Die Umweltorganisation "Green World" realisierte diese Doku über Mayak. Seit Jahrzehnten engagieren sich die AktivistInnen gegen die Atomindustrie in Russland. 

Verseuchtes Land


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Die Atomfabrik Majak

Majak war die erste Anlage zur industriellen Herstellung spaltbaren Materials in der Sowjetunion. Die Plutoniumfabrik Majak (zu Deutsch: Leuchtturm) zwischen den heutigen Millionenstädten Tscheljabinsk und Jekaterinburg wurde in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg regelrecht aus dem Boden gestampft. Ohne die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen produzierten dort Tausende Arbeiter, unter ihnen viele Frauen, das Material für Stalins Atombomben. Von Beginn an wurden flüssige radioaktive Abfälle in die umliegenden Gewässer, auch in den Fluss Tetscha, geleitet.

Im September 1957 kam es auf dem Gelände zum bis dahin grössten Unfall der Geschichte in einer kerntechnischen Anlage. Durch zahlreiche weitere Unfälle und die bewusste Freisetzung von Radioaktivität wurden in den vergangenen Jahrzehnten 272.000 Menschen hohen, gesundheitsschädlichen Strahlendosen ausgesetzt.


Die Dokumentation

Eindrucksvoll und bewegend erzählt der Film vom Schicksal der Menschen, die in diesem Gebiet leben.


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Die Filmemacher

Realisiert wurde die Dokumentation von der Umweltorganisation "Green World". Einer der Filmemacher ist Oleg Bodrov, Vorsitzender der Organisation und Anti-Atomkraft-Aktivist in Russland. Nach dem Abschluss eines Studiums des Ingenieurwesens forschte er mehrere Jahre lang an Reaktoren für Atom-U-Boote, bis sich 1979 durch die Untersuchung eine Störfalls seine politische Einstellung wandelte. Seit 1980 engagiert er sich für die Wiederherstellung der nuklear verseuchten Ostsee.