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Kinotermine / Screenings

folgen in Kürze - noch sind wir im Schneideraum!

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Tourtermine der Refugees

27.02.2013    München

28.02.2013    Rosenheim

01.03.2013    Augsburg

02.03.2013    Lindau

03.03.2013    Heidelberg

05.03.2013    Frankfurt /a.M.

06.03.2013    Nürnberg

07.03.2013    Stuttgart

08.03.2013    Hanau

09.03.2013    Würzburg

10.03.2013    Freiburg

11.03.2013    Karlsruhe


zum Tourplan

 

 

Das Projekt unterstützen

Der Film über die Refugees ist bisher nicht finanziert. Auch kleine Beiträge helfen uns, den Film fertigzustellen.


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Fotostrecke: Proben und Konzert

 

 

 

 

Partner

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Musiker aus Afrika, Russland, dem Balkan und Afghanistan machen gemeinsam mit Heinz Ratz und seiner Band Strom & Wasser eine Konzerttournee. Das Besondere an dem Projekt: Einige der Künstler sind Asylsuchende in Deutschland. Wir haben sie einen Sommer lang auf den Konzerten und in ihrem Alltag mit der Kamera begleitet.


Der Film

Jugendliche Rapper treffen auf einen Jazz-Pianisten, ein Reggae-Sänger auf einen Liedermacher, afrikanische Percussionisten auf eine Beatboxerin mit griechischen Wurzeln. Der Film zeigt den Prozeß der Annäherung: falsche Töne und harmonisches Zusammenspiel, Lampenfieber und Erleichterung, leere Sääle und donnernden Applaus.


Zwischen Rampenlicht und Isolation



Für einige Bandmitglieder bedeutet die Tour eine Gratwanderung zwischen zwei Extremen. Abends stehen sie auf der Bühne im Rampenlicht, am nächsten Morgen kehren sie zurück in die Isolation des Flüchtlingsalltags. Sie leben mit vielen Menschen auf engem Raum, haben keine Möglichkeit zu üben oder ihr Instrument zu spielen, sind von Abschiebung bedroht und haben traumatische Erfahrungen auf der Flucht gemacht. Ihr Aufenthaltsstatus ist unsicher, die Zukunft mehr als ungewiss. Ihre Unterkünfte liegen oft abgelegen am Rande der Städte und sie dürfen sich nicht ohne Erlaubnis frei innerhalb Deutschlands bewegen. 

Die Band bietet die Chance, diese Isolation zu durchbrechen. Der Film macht die Lebensbedingungen für Asylbewerber sichtbar ohne die Protagonisten zu Opfern unseres Mitgefühls zu degradieren. Sie bleiben starke Persönlichkeiten, die mit ihrer Musik die Verhältnisse in denen sie leben müssen, selbst thematisieren


Das Projekt

Die Idee zu dem Projekt entstand 2011. Der deutsche Liedermacher Heinz Ratz fuhr damals mit dem Fahrrad durch die Republik und gab Konzerte in über 80 Städten. Aber nicht in Konzertsälen sondern in Flüchtlingsunterkünften spielte er seine Lieder. Solidarität mit den Asylsuchenden und Protest gegen die gängige Flüchtlingspolitik waren der Anlass für diese Tour.


Dabei lernte Ratz exzellente Musiker aus aller Welt kennen. Einige der Asylbewerber die in den Flüchtlingsheimen auf ihr Verfahren warten, sind in ihren Heimatländern bekannte und erfolgreiche Künstler. Mit ihnen initiierte Heinz Ratz und seine Band Strom und Wasser die Refugees. Im Frühjahr 2012 haben sie ihre erste CD veröffentlicht und anschließend starteten sie eine Konzerttour durch Deutschland. Wir haben sie einen Sommer lang dabei begleitet.