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Kubat-Dreieck

BRD 1988, 45 min, deutsche Originalfassung, auch in polnischer und spanischer Fassung, 19.90 €   H008


Wir befinden uns im Jahre 1988 n.Chr.

Ganz Westberlin ist von der Obrigkeit besetzt... Ganz West-Berlin? Nein! Ein von unbeugsamen Kubaxen bevölkertes Dorf hört nicht auf, Widerstand zu leisten.

Natürlich geht es auch um die Verhinderung des Baus der West-Tangente, die sechsspurig durch eines der letzten innerstädtischen Biotope führen soll, aber in erster Linie verteidigen die tapferen KubaxInnen einen Freiraum, in dem sie ihre Vorstellungen von einem selbstbestimmten Leben ausprobieren wollen. Das kann die Obrigkeit natürlich nicht zulassen, aber da ihre Büttel das Gelände nicht betreten dürfen - es gehört noch, obwohl auf der westlichen Seite der Mauer gelegen, zum Staatsgebiet der DDR - versuchen sie, es von der Umwelt abzuschneiden und von außen mit bösen Verleumdungen, massivem Wasserwerfereinsatz und im Tränengasnebel zu ersäufen. Doch das Dorf gibt nicht auf, wehrt sich erbittert und schlägt zurück.

Erst als das Gebiet nach sechs Wochen an die hiesige Staatsgewalt übergeht, können die Bullen das Gelände hemmungslos plattwalzen. Doch die über 200 KubaxInnen sind gewitzt, sie lassen sich nicht so leicht fangen. In Ermangelung eines Zaubertrankes tun sie das Unwägbare: Sie retten sich durch einen gewagten Sprung über die Mauer in den Osten.



Produktion: autofocus videowerkstatt Berlin

Realisation: autofocus videowerkstatt Berlin, Kubaxe

 

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