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Que todos se levanten

BRD, Schweiz 1992, 55 min, span mit deut. UT, auch in span. oder englischer Fassung, 19.90 €   I004


Alle sollen sich erheben

Wir dürfen die vergangenen 500 Jahre nicht nur in der Vergangenheit sehen, sondern müssen sie auch im Licht der Gegenwart betrachten (Rigoberta Menchu).

In der Vergangenheit, vor 500 Jahren, wurden die Nachfahren der Maya von den spanischen Eroberern gewaltsam von ihrem Land gerissen und gewaltsam in Indianerdörfern konzentriert und versklavt - oder getötet. Heute werden die indianischen Bauern, die vor 10 Jahren vor dem Terror der guatemaltekischen Armee in die unwegsamen Berge geflohen sind, in Modelldörfer gezwungen. Andere leben - überleben - auf den Müllhalden der Hauptstadt.

Der erste Teil des Films dokumentiert die heutige Situation der Indigenas in Guatemala. Im zweiten Abschnitt berichten die VideomacherInnen über das zweite Kontinentale Treffen der Kampagne 500 Jahre indianischer, afro-amerikanischer und sozialer Volkswiderstand. Im Oktober 1991 trafen sich hierzu in Xeaju 270 VertreterInnen aus Nord-, Zentral- und Südamerika. Wenn Adler und Kondor, die beiden symbolträchtigen Vögel des Nordens und des Südens, aufeinander treffen, soll dies das Zeichen für einen Neubeginn in der Geschichte Amerikas sein. Alle sollen sich erheben, alle sollen zusammenkommen, wird zum Leitspruch des Treffens und der Kampagne.




Produktion: autofocus Videowerkstatt, Gülsel Özkan, Ludger Pfanz, Videoladen Zürich

Realisation: Gülsel Özkan, Ludger Pfanz, Thomas Walther, Uli Stelzner

 

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