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500 Jahre Widerstand

BRD 1991, 9 min, span. mit deut UT, 15.00 €   I005


Interviews mit VertreterInnen verschiedener indigener Völker Nord- und Südamerikas. Der Vertreter der Mohawks klagt vor den Vereinten Nationen Kanada wegen Verletzung ihres Rechts auf eigene Sprache und auf eigenes Land an. "Nichts hat sich verändert, nur die Waffen sind tödlicher geworden".

Im gleichen Sinn äußern sich VertreterInnen der Hopi, Lakota, Navajo, Toy Cuc, Kolla und der Völker aus dem Amazonasgebiet. "500 Jahre, nachdem sie den Genozid an unseren Völkern feiern wollen, stehen wir noch immer da und kämpfen".

Durch die authentischen Stimmen der Indigenas wird unmißverständlich klar, welch unglaublicher Zynismus hinter dem 1992 in Europa groß gefeierten Jahrestag der "Entdeckung Amerikas" steckt - für die Indigenas ist es der Beginn des Völkermords und der Misere. Gleichzeitig wird aber klar, daß sie sich mit diesem Schicksal nicht abfinden wollen, sondern beginnen, sich zusammenzuschließen.




Produktion: autofocus videowerkstatt Berlin

Realisation: Ludger Pfanz

 

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