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Vergessen kann ich das nie

BRD 1986, 100 min, deutsche Originalfassung, 29.90 €   F003

 

Die Geschichte einer Vergewaltigung

Dieser Film handelt von sexueller Gewalt gegen Frauen. Er erzählt, was Frauen erlebt haben, die von ihrem Vorgesetzten sexuell genötigt und vergewaltigt wurden. Es ist die persönliche Geschichte dieser Frauen, und doch steht sie exemplarisch für viele andere. Waltraud H. und Vera R. machten das ihnen zugefügte Leid öffentlich, sie stellten Strafanzeige.

Doch sie mußten erfahren, daß sie nach ihrer Anzeige allein dastanden. Kollegen, Bekannte, Verwandte und Freunde wandten sich von ihnen ab. Dem Vergewaltiger wurde eher Mitgefühl entgegengebracht als den vergewaltigten Frauen. Sie wurden in der Boulevardpresse durch den Dreck gezogen und mußten erleben, daß sie auch vor Gericht kein Recht bekamen.

 

Der Film verdeutlicht, daß Vergewaltigung nicht mit der Tat beginnt und mit ihr beendet ist, sondern daß Vergewaltigung Produkt unseres ganz "normalen" Alltags ist und in ihm ihre Vorbereitung wie auch ihre Vertuschung findet.


Produktion: Zeitzeichen Kiel

Realisation: Quinka Stör, Kai Ilfrich

 

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