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Recht auf Notwehr

Italien 2005, 24 min, Italienische OF mit dt. UT, 15.00 €   RP010

Genua, 20. Juli 2001. Zehntausende protestieren gegen den G8 Gipfel und die Rote Zone, die den Gipfel abschottet. Gegen 15:00 Uhr lässt ein Einsatzleiter, der mit einem ganz anderen Auftrag unterwegs war, eine genehmigte Demonstration angreifen. Teile der Mannschaft führen frisierte Metallrohre statt der regulären Tonfas mit und schlagen mit diesen um sich, bis die Rohre Dellen haben. Hunderte revoltieren gegen die Gewalt, gegen auf Menschen rasende Mannschaftswagen und unzählige, mitunter flach fliegende Tränengaspatronen. Der Funkzentralenleiter versucht ergebnislos, die Kollegen zurückzurufen. Als es ihm gelingt, ist es zu spät. Um 17,27 wird Carlo Giuliani, der sich der Revolte angeschlossen hatte, in naher Umgebung erschossen. Die Verteidiger von einem guten Dutzend Menschen, die mit dem Übergriff auf die Demonstration und der anschließenden Schlacht konfrontiert waren und jetzt mit anderen wegen Verwüstung und Plünderung angeklagt sind, legten vor Gericht dar, wie die Gefährdung der öffentlichen Ordnung tatsächlich von der Polizei ausging. „Recht auf Notwehr“ ist die mit einem anwaltlichen Kommentar versehene Dokumentation der vor Gericht durchgeführten Rekonstruktion des Zustandekommens der Schlacht anhand der ebenda verwendeten Ton- und Bilddokumente. Einheitspreis: 5€


Produktion: dt. Fassung: autofocus videowerkstatt

Realisation: Segreteria Legale del Genoa Legal Forum

 

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