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Kurdistan - der Krieg geht weiter

BRD 1991, 30 min, deutsche Fassung, 19.90 €   IAS006


Das Video schildert die Situation in Türkisch- und Irakisch-Kurdistan im Jahr 1991: Im Juli wird, nahe der kurdischen Stadt Dyarbakir, der Vorsitzende der demokratischen Volkspartei (HEP) tot aufgefunden. Die Leiche weist schlimmste Folterspuren auf und ist von Kugeln durchsiebt. Anläßlich seiner Beerdigung kommt es zu Demonstrationen, die vom türkischen Militär brutal niedergeschlagen werden. Zeitgleich werden tausende kurdischer Dörfer von der Armee zerstört.

Das Filmteam findet Splitter von Napalm- und Phosphorbomben in den Trümmern. Immer mehr Menschen der Region schließen sich der kurdischen Arbeiterpartei PKK an. Die Autoren besuchen eines ihrer militärischen Ausbildungslager im Norden Iraks. Hier hatte die UNO nach dem zweiten Golfkrieg und dem Genozid der irakischen Armee, eine Schutzzone für die KurdInnen eingerichtet. Jetzt führt das türkische Militär seinen Krieg auch in diesem Gebiet weiter, u.a. mit deutscher Hilfe. Neben der Versorgung mit Militärgütern aus Beständen der ehemaligen NVA wird von der Ausbildung türkischer Sondereinheiten durch die deutsche GSG 9 berichtet, von der Lieferung deutscher Kampfhunde und chemischer Waffen.




Produktion: Michael Enger, Hamburg

Realisation: Michael Enger, Peter Weimar

 

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