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Unsichtbare Hausarbeiterinnen

BRD 1999, 40 min, deutsche Originalfassung, 19.90 €   E024


Fünf Frauen erzählen ihre Geschichten. Sie beschreiben, was es für sie jeweils bedeutet, ohne Papiere hier zu leben. Sie sind in der ständigen Gefahr, abgeschoben zu werden. Sie arbeiten in Privathaushalten in extremer Abhängigkeit von den ArbeitgeberInnen und haben verschiedene Strategien entwickelt, um sich in dieser Situation zu behaupten.

In Interviews mit Renate Heubach von der Zentralen Anlaufstelle für MigrantInnen aus Osteuropa und Barbara Eritt von der Beratungsstelle für von Frauenhandel betroffenen Frauen, wird deutlich, dass die Möglichkeiten der Beratungsstellen, die Frauen in Fällen von Lohnbetrug, sexueller Gewalt oder drohender Abschiebung zu unterstützen, sehr begrenzt sind. Es ist ihnen ein Anliegen, auf die Situation der Frauen aufmerksam zu machen und eine Diskussion darüber anzuregen, was sich auf gesellschaftspolitischer Ebene verändern müßte, damit die Hausarbeiterinnen grundliegende Menschenrechte einfordern können.


Produktion: FrauenLesbenFilmCollektif

 

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