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Die Freiheit des Erzählens

Deutschland 2006, 100 min, deutsch, engl UT, 19.90 €   AF029

Gad Beck ist ein begnadeter Erzähler. Er war zehn Jahre alt, als die Nationalsozialisten an die Macht kamen, und mit neunzehn wurde seine große Liebe Manfred Lewin nach Auschwitz deportiert. Als "jüdischer Mischling" wurde Gad Beck 1943 in dem Berliner Sammellager Rosenstraße interniert und nach den einzigartigen Protesten nichtjüdischer Angehöriger wieder freigelassen. Während der letzten beiden Kriegsjahre organisierte er als Leiter des "Chug Chaluzi" das Überleben zahlreicher im Untergrund lebender Juden.

Wie wird Geschichte erinnert und erzählt? Wie wird ein Zeitzeuge durch die Nachgeborenen inszeniert und wie inszeniert er sich selbst?

Ein Film über die bisweilen fließenden Grenzen zwischen Wahrheit und Legende und über die Aufarbeitung von Geschichte in den unterschiedlichsten Medien.
Ein Film über die Auseinandersetzung zwischen den Generationen, über Neugierde, Takt und Koketterie.
Ein Film über alltäglichen Heldenmut und schwule Liebeslust in einer mörderischen Zeit.

Mit den Zeitzeugen: Gad Beck, Miriam Rosenberg (geb. Beck), Hans-Oskar Löwenstein, Jizchak Schwersenz, Zvi Aviram

Internetseite und Trailer


Produktion: Carsten Does und Robin Cackett

Realisation: Carsten Does und Robin Cackett

 

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